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Samstag, 24. Dezember 2011, 13.00 Uhr Weihnachtsgottesdienst für Väter in Trennungssituationen Die Väterinitiative "Papa gibt Gas" und die Katholische Männerbewegung bieten betroffenen Vätern einen besonderes Gottesdienst an unter dem Motto: Fürsorgliche Väter wünschen Ihren Kindern, wo auch immer sie feiern mögen, gesegnete Weihnachten. Heiligabend ist eine emotionell verdichtete Zeit. Es gibt intensive, berührende Momente für Menschen, die in trauter Zweisamkeit oder mit glücklichen Kindern unter dem Baum sitzen. Daneben gibt es die Einsamen, die Getrennten, auch die Väter, die ohne ihre Kinder sind - auch für all diese ist es eine verdichtete Zeit. Die Einsamkeit wird noch handgreiflicher, das Getrenntsein noch schmerzlicher und der Verlust der Kinder ist kaum mehr auszuhalten. Die Katholische Männerbewegung nimmt sich zu Weihnachten gerade auch Vätern an, die von ihren Kindern getrennt sind. Den Vätern von "Papa gibt Gas" ist es ein tiefes Bedürfnis, ihren Kindern einen fürsorglichen Rückhalt für ihr ganzes Leben zu vermitteln. Wir wollen bei dieser Feier unsern Kindern, mit denen wir kein gemeinsames Weihnachten verbringen können, wenigstens unseren Segen schicken.
Wallfahrtskirche Maria Bildstein Nach der Messe laden "Papa gibt Gas" und die Katholische Männerbewegung herzlich zu einer Agape ein (bei gutem Wetter vor der Kirche, bei schlechtem Wetter im Foyer des Pfarrsaals)
Sonntag, 15. Jänner 2012, 9.15 - 17.00 Uhr
Partnerschaft in der Lebensmitte Die Frau im Wechsel, der Mann in der Midlife-Krise - das kann schon eine explosive Mischung sein. Veränderung sind nicht immer einfach, weil es neu und unvertraut ist. Gerade Männer hätten oft gerne, ihre Frau bliebe immer so, wie sie ist. In der Phase der Lebensmitte ist aber fast alles nicht mehr so, wie es war. Deshalb kommen beide in dieser Lebensphase nicht daran vorbei, die Paarbeziehung neu aus zu verhandeln - und zwar nicht nur den Stellenwert der Sexualität. Es geht darum, neue Beziehungsqualitäten zu entdecken, wieder Gemeinsamkeiten zu finden und zu lernen, mit Undefinierbarem zu leben, ohne einfache Lösungen auszukommen. Das Ziel der Veränderung könnte sein: reifer zu werden und die neue Lebensphase humorvoll und weise zu gestalten, die gemeinsam verbrachten Jahre wohlwollend zu betrachten und, statt das Negative in den Vordergrund zu rücken, miteinander die Früchte zu ernten. Luise Beiter, ist Psychotherapeutin und war Leiterin der Beratungsstelle des EFZ. Dr. Markus Hofer ist Leiter des Männerbüros und bekannt durch seine wöchentliche Radiosendung "Männersache". Beide kennen diese Lebensphase auch aus eigener Erfahrung.
Bildungshaus St. Arbogast
Donnerstag, 19. Jänner 2012,
Kraft für den Alltag schöpfen Zen-Meditation ist eine lange erprobte Methode, mit sich selber in Kontakt zu treten, sich zu spüren, die anstehende Lebenseinladung wahrzunehmen, Kraft zu schöpfen und Ausgeglichenheit zu finden. Wir finden die Ruhe, durch Ruhe die Gelassenheit. So entsteht neue Energie, die zu einem ausgeglichenen Leben führt. An fünf Abenden, einmal im Monat, schöpfen wir unter Männern damit Kraft für den Alltag. Mit Meditationsübungen, Körper- und Energiearbeit werden wir in die Welt des Zen eingeführt, durch Impulse und Austausch in der Gruppe können wir uns mit unserer eigenen Spiritualität auseinandersetzen. Leitung: Patrick R. Afchain, Werdenberg (CH), Zen-Lehrer, Coach und Aufstellungsleiter
Bildungshaus St. Arbogast
Max. 20 Teilnehmer
Samstag, 3. März 2012, 9.15 - 17.00 Uhr
Die zweite Halbzeit entscheidet Älterwerden ist nichts für Feiglinge. Zuerst heißt es: Leistung, Erfolg und Anerkennung. Jung, stark und immer gut drauf. Dann kommt das "beste Mannesalter" und entpuppt sich nicht selten als die schwierigste Lebensphase. Wir Männer haben zwar den Aufstieg gelernt, aber nicht den Abstieg. Das Leben schlägt auch Wunden, doch viele versuchen das unter den Teppich zu kehren. Manche werden depressiv und erstarren in ihrer Lebensfreude. Andere spielen wie Berlusconi weiter den jugendlichen Helden und spüren nicht, dass sie langsam zum alten Narren werden. Die Lebensmitte ist für Männer eine große Chance der Verwandlung, die Chance reifer und weiser zu werden und die Früchte des Lebens zu ernten. Dr. Markus Hofer ist Leiter des Männerbüros in Vorarlberg, Buchautor und Erwachsenenbildner, bekannt auch durch seine wöchentlichen "Männersachen" in Radio Vorarlberg. Im Herbst erschien sein neues Buch "Die zweite Halbzeit entscheidet. Strategien für Männer ab 40".
Bildungshaus St. Arbogast
Samstag, 31. März 2012, 9.15 - 17.00 Uhr
Das erfüllte Leben Was wünschen wir uns? Gesundheit, Wohlergehen, eine glückliche Partnerschaft, nette Kinder, ein tolles Haus, ein flottes Auto, eine sinnvolle Arbeit, kurzum, das "volle Programm". Und wenn wir es erreicht haben oder Teile davon? Macht es uns glücklich? Wir haben heute mehr Lebensmöglichkeiten denn je und gleichzeitig eine unüberschaubare Fülle an Ratgebern auf dem Weg zum Glück. Doch sind wir wirklich glücklich? Immer fehlt ein Stück, ist das Erreichte nicht so perfekt wie das Erwünschte. So laufen wir dem Glück und der Zufriedenheit hinterher. Wie entsteht dann aber Glück? Oder vielleicht besser gefragt: Wie entsteht Erfüllung? Was gibt mir wirklich das Gefühl, sinnvoll und erfüllt zu leben? Diesen entscheidenden Fragen wollen wir nachgehen im Gespräch der Männer untereinander, mit Impulsreferaten und mit Übungen aus der energetischen Psychologie. Reinhard Hertel ist Diplompsychologe, Familientherapeut, leitet in Ravensburg eine Praxis für Psychotherapie und Führungscoaching, hat langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Männern und viel Humor.
Bildungshaus St. Arbogast
Samstag, 12. Mai 2012, 9.15 - 17.00 Uhr
Timeout statt Burnout Das Tempo der Veränderungen in der Arbeitswelt fordert uns zunehmend bis zum ‚geht nicht mehr'. Die Männerrolle ist im Wandel! Täglich bewegen wir uns im Spannungsfeld verschiedenster Erwartungen in Beruf, Partnerschaft und Familie. Es gibt Phasen, in denen wir kaum Zeit und Raum zur Erholung finden. So laufen wir Gefahr, zu Kerzen zu werden, die auf zwei Seiten brennen und rasch ausbrennen - "burnout". "Timeout" im Sport heißt: Spielunterbruch zur Standortbestimmung; Atempause, bevor die Kräfte ausgehen; Besinnung auf die eigenen Stärken und Schwächen; Entwickeln neuer Zielvorstellung und Strategien. Dieses Know-how aus dem Coaching lässt sich gut verbinden mit der Weisheit der klösterlichen Traditionen. Die Herausforderung für uns Männer besteht vor allem darin, sich trotz hohen Belastungen regelmäßig Auszeiten zu gönnen. Denn gute Erholung ist die Grundlage für unsere Präsenz und Entscheidungsfähigkeit im Alltag. Und eine gute Balance zwischen Arbeit und Privatleben ist zentral für einen gesunden Lebensstil. Christoph Walser, Theologe, Coach ZiS, ist seit zwanzig Jahren hauptberuflich in den Bereichen Männerarbeit, Spiritualität und Burnout-Prävention tätig. Er verbindet Wissen aus Männer- und Stressforschung auf originelle Weise mit kreativen Methoden und alltagsorientierter Spiritualität: www.timeout-statt-burnout.ch.
Bildungshaus St. Arbogast
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